Lesen und Nahsicht
Mit den Jahren wird Kleingedrucktes oft anstrengender. Viele Menschen halten die Zeitung dann weiter weg, um sie zu lesen.
Kurz gesagt
Dieser Text zeigt, wie Licht, Lesebrille und Lupe das Lesen angenehmer machen können. Er richtet sich an alle, die merken, dass Nahes mühsamer wird.
Das sagt die Wissenschaft
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Ein typisches Zeichen der Alterssichtigkeit ist, dass du Lesestoff weiter weghältst, um ihn scharf zu sehen. [1]
Belegstärke: gut belegt
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Ohne Korrektur kann es zu Kopfweh und müden Augen kommen. [1]
Belegstärke: gut belegt
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Die passende Stärke einer Lesebrille sollte bei einer Augenuntersuchung bestimmt werden. [1]
Belegstärke: gut belegt
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Ältere Menschen haben einen stark erhöhten Lichtbedarf. Gutes Licht kann den nötigen Vergrößerungsbedarf senken. [2]
Belegstärke: begrenzt belegt
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Die Stärke deiner Lesebrille muss mit der Zeit gelegentlich angepasst werden. [3]
Belegstärke: gut belegt
Das kannst du tun
Gutes Licht zum Lesen
Der Berufsverband der Augenärzte weist darauf hin, dass ältere Menschen einen stark erhöhten Lichtbedarf haben.
Gutes Licht kann den nötigen Vergrößerungsbedarf einer Sehhilfe senken.
- Der Berufsverband nennt Lichtfarben von warmweiß bis kaltweiß. Welche dir beim Lesen angenehm ist, ist individuell.
- Bevorzugt werden laut Berufsverband im Allgemeinen Leuchtlupen.
- Mit einem Lesepult lässt sich laut Berufsverband die Wirksamkeit einer optischen Sehhilfe verbessern.
Die richtige Lesebrille
Wenn du Texte weiter weg halten musst, kann eine Lesebrille das Lesen erleichtern. Ohne Korrektur kann es zu Kopfweh und müden Augen kommen.
Lesebrillen gibt es ohne Rezept. Die American Academy of Ophthalmology weist aber darauf hin, dass die passende Stärke bei einer Augenuntersuchung bestimmt werden sollte. Die Stärke kann sich mit der Zeit ändern.
Lupen und Lesehilfen
Wenn eine Lesebrille nicht mehr reicht, helfen manchmal vergrößernde Sehhilfen. Je geringer die Sehschärfe, desto stärker muss die Vergrößerung sein.
Lesegläser sind auf etwa 4,5-fache Vergrößerung begrenzt, damit man noch eine Zeitungsspalte überblicken kann. Lass dich zur passenden Lösung in deiner Augenarztpraxis oder beim Optiker beraten.
Wann zur Augenärztin oder zum Augenarzt?
Wenn Lesen dauerhaft schwerfällt, ist eine Augenuntersuchung sinnvoll. Die Dringlichkeit ordnen wir nach den Fachquellen (NHS England, AAO) ein; die Rufnummern gelten für Deutschland: Notruf 112, ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117. Die AAO rät, bei den folgenden Warnzeichen sofort eine Augenarztpraxis aufzusuchen:
- plötzlich verzerrten oder wellenförmigen Linien beim Lesen
- einem Schatten am Rand des Blickfelds oder einem grauen Vorhang vor einem Teil des Blickfelds
- plötzlicher Veränderung des Sehens oder Sehverlust (Notfall: Notaufnahme oder Notruf 112)
- plötzlichen Lichtblitzen
- vielen neuen Punkten, Linien oder Fäden im Blickfeld
Dieser Text informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche Beratung.
Hilfsmittel, die dabei praktisch sein können
Passend sind Lesebrillen, Lupen und Leselampen, die ohne Arzneimittel auskommen. Wichtiger als jedes Produkt sind meist die Gewohnheiten oben.
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Alle Empfehlungen zu diesem Anliegen
Quellen
- American Academy of Ophthalmology: What Is Presbyopia? (öffnet in neuem Tab)
- Berufsverband der Augenärzte: Vergrößernde Sehhilfen (öffnet in neuem Tab)
- American Academy of Ophthalmology: Eyeglasses, how to choose glasses (öffnet in neuem Tab)
- American Academy of Ophthalmology: Detached retina symptoms (öffnet in neuem Tab)
- NHS: Red eye (öffnet in neuem Tab)
Zuletzt geprüft: 17.10.2026